La Main – Une Vie: Eine Reise durch die Kälte der Existenz

Wenn Pedro Peñas Robles und sein Label Unknown Pleasure Records zu einem neuen Release laden, weiß die Szene: Es wird kompromisslos, es wird dunkel und es wird verdammt gut. Pünktlich zum 01.02.2026 erscheint mit „Une Vie“ das neueste Werk von La Main, das uns einmal mehr zeigt, warum das Projekt eine feste Instanz im modernen Cold Wave und Minimal Electronics ist.

La Main

Die Ästhetik des Purismus

La Main haben sich nie um Trends geschert. Ihr Sound ist eine Destillation aus analoger Kälte, rhythmischer Präzision und diesen unverkennbaren französischen Vocals, die zwischen Melancholie und unterkühlter Distanz schweben. „Une Vie“ (Ein Leben) – der Titel ist Programm. Das Album wirkt wie eine klangliche Bestandsaufnahme der menschlichen Existenz in einer zunehmend technokratischen Welt.

Was uns auf „Une Vie“ erwartet

Schon die ersten Takte machen klar: La Main bleiben ihren Wurzeln treu, wagen aber eine spürbare klangliche Verdichtung.

  • Analoge Texturen: Knarzende Synthesizer, die direkt aus den frühen 80ern stammen könnten, aber im Hier und Jetzt produziert wurden.
  • Atmosphärische Tiefe: Die Tracks atmen. Es ist kein überladener Industrial-Lärm, sondern ein präzises Spiel mit dem Raum.
  • Label-Synergie: Dass das Album auf Unknown Pleasure Records erscheint, ist kein Zufall. Die Handschrift des Labels – düster, anspruchsvoll und fernab vom Mainstream – passt perfekt zur künstlerischen Vision von La Main.

Fazit: Ein Muss für die Black-Celebration-Crowd

„Une Vie“ ist kein Album für zwischendurch. Es ist eine Platte für die blauen Stunden, für die nächtlichen Autobahnfahrten und für jene Momente, in denen man die Tanzfläche am liebsten im Nebel versinken sieht. Wer Acts wie Kas Product oder die frühen Liaisons Dangereuses liebt, kommt an diesem Release nicht vorbei.

VÖ-Datum: 01.02.2026 Label: Unknown Pleasure Records Format: Digital

Le Main auf Bandcamp

Lykanthrope

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