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Evil Six Evil
Evil six Evil

Evil Six Evil ist die nächste Singleauskopplung aus dem unlängst erschienenen Longplayer „The Darkest Of Human Desires – Act II“ von Porn. Mr Strangler, der Hauptcharakter der Trilogie, nimmt auf dem Album sein wahres Ich mit offenen Armen an. Er hat sich für einen düsteren Weg entschieden, in dem er zu dem wird, was er schon immer war: ein Killer.

...weiterlesen "Evil Six Evil – Porn mit neuem Video zur Single"

Combichrist sind zurück. On Fire ist bereits ihr neuntes Studioalbum. Kaum eine Band hat sich in den letzten Jahren einem so stetigen Wandel unterzogen wie die amerikanische Formation rund um den Norweger Andy LaPlegua

Combichrist
Combichrist
...weiterlesen "Combichrist – On Fire / Ein Review"

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Statiqbloom, das bedeutet verzerrte Lyriks zu düsteren Syntlines knarzigen Elektrosounds und pulsierenden Drums. Inspiriert durch Anfänge von Industrial und EBM kreiert das Brooklyner Duo eine beklemmende Atmosphäre aus Kälte und Verzweiflung.

Statiqbloom
Statiqbloom

Bereits der Opener Ceaseless macht unmissverständlich klar, wo die Reise hingeht. Die schallenden Drums können fast schon für sich alleine stehen. Aber gepaart mit den verzweifelten Lyriks und den raffiniert eingesetzten Industrial-Elementen macht es den Sound erst düster.

...weiterlesen "Statiqbloom – Asphyxia / Ein Review"

Sie sind zurück! 6 Jahre nach Ihrem letzten Longplayer Inspiration schlagen die belgischen EBM Legenden Signal Aout 42 wieder zu. Der 07.06.2019 scheint für viele Künstler ein magisches Datum zu sein. Denn viele Bands nutzen diesen Tag für Ihre neuen Release. So auch Signal Aout 42.

...weiterlesen "Signal Aout 42 – Insurrection"

Sea of Sin

Bereits am 03.05. dieses Jahres erschien der neue Longplayer der Syntie-Pop Formation Sea of Sin. Nachdem schon 1995 und 2000 mit Watch out und Urban Chemistry die ersten beiden Alben von Frank Zwicker und Klaus Schill, die beiden Köpfe hinter Sea of Sin, erschienen, wurde es 18 Jahre still um das Projekt.

Letzes Jahr erschien dann das lang erwartete Comeback-Album Future Pulse. Das Album vereinte zum größten Teil Rereleases älterer Songs, eroberte aber bereits diverse male die Top 10 der deutschen Alternativ-Charts.

Unbroken schließt hier mit neuen Compositionen an, Sea of Sin verbinden Bitter-Süße Melodien mit bodenständigen Syntie-Lines. Der Sound klingt wesentlich erwachsener, ohne aber seine Verträumtheit einzubüßen. Dem Duo gelingt es spielen leicht den Sound der 90er Syntie-Pop Nummern in die Gegenwart zu transformieren.

Starten tut der 14 Track Longplayer direkt mit der Single-Auskopplung Contamination. Die bereits im März veröffentlichte Single ließ viele Fans bereits aufhorchen. Die eingängige Melodie mit einem leicht melancholischen Touch trift genau ins Herz und bleibt im Ohr.

Songs wie zum Beispiel You...(Bitter Sweet) erinnern mich ein wenig an den Sound von Midge Ure und seinen Projekten Visage oder Ultravox. Das darauf folgende Love won´t wait verstärkt diesen Eindruck noch mehr.

Es geht aber auch anders. Mit einem sanften Piano-Intro beginnt Immaculate bevor im Refrain kraftvolle Gitarren das Zepter in die Hand nehmen. Grade diese Gefühlswechsel zeichnen die aktuelle Platte der Band aus. Denn direkt einen Song weiter erwartet uns mit Sustaining the Past eine klassische Downtemponummer.

Egal wie, der Sound klingt immer stimmig und lädt zum Träumen ein. Wenn das, das Ergebnis der 18-jährigen Abstinenz ist, hat sich diese auf jeden Fall gelohnt.

Die CD kommt im wertigen Matt-Schwarzen Digi-Pack mit 16-Seitigen Booklet, in dem alle Texte vereint sind. Wer dann noch Lust hat, bekommt als kleines Schmankerl zum guten Schluss noch die Gelegenheit sein Gesangstalent bei der Instrumental-Version von Contamination unter Beweis zu stellen.

Wer jetzt neugierig geworden ist, bekommt den Longplayer hier:

Sea of Sin bei Facebook

Tracklist

01. Contamination
02. You ..
03. Love won’t Wait
04. Valentine
05. Words Unspoken
06. Leave me alone
07. Immaculate
08. Sustaining the past
09. What are you waiting for?
10. Floats away
11. Satelites
12. Substitute
13. Naked
14. Bitter Sweet – Reprise (Instrumental)

Eigentlich ist heute der Tag der Neuveröffentlichungen. Da aber nicht viel Spannendes passiert ist in der letzten Woche, möchte ich mich einer Band widmen, die ich persönlich noch nicht auf dem Schirm hatte.

6 Alben, 8 Maxis und unzählige Beiträge zu Compilations auf dem ganzen Globus haben [P.U.T] schon auf dem Konto. Und so machte mich die Mail von Sänger Lionel Beyet doch sehr neugierig was mich da wohl erwartet.

...weiterlesen "[P.U.T] – We are (Br)others Düsterer Industrial Metal aus Frankreich und Belgien"

Neues erreicht uns aus Berlin. In der Hauptstadt kreuzten sich die Wege von vier Musikern aus Spanien, Israel, Köln und Leipzig. Der Weg führte sie in ein Studio im Norden der Stadt. Dabei entstand neben der Band Janis auch das erste Mini-Album Closer than my Skin.

Janis
...weiterlesen "Janis – Closer than my Skin"

Qual, das bedeutet kompromisslose elektronische Musik. Was als kleines Seitenprojekt des Lebanon Hanover Künstlers William Maybelline begann, kann nun schon auf zwei Longplayer und mehrer EPs und Singles zurückblicken.

...weiterlesen "Qual – Cyber Care EP / Ein Review"

SDH
SDH

Hinter dem Projekt SDH verbergen sich zwei Schlüsselfiguren der spanischen Syntie-Wave und Industrial Szene. Andrea P. Latorre und Sergi Algez gehen mit diesem Projekt neue Wege. Die Gründer des Labels Conjunto Vacio und Mitglieder der Post-Punk Formation Wind Atlas orientieren sich mit SDH mehr in Richtung eingängiger Pop-Sounds.

Das bereits im Juni auf Avanti!-Records erschienene Album ist gespickt mit EBM und Techno-Einflüssen. Minimale Drums und sphärische Syntlines gepaart mit verträumtem Gesang wie in Your Right Hand oder The Scent wirken zum Teil hypnotisch, ohne aber langweilig zu werden.

Als dritter Track erwartet uns die vorab schon als EP erschienene Nummer Tell Them. Die minimale EBM Base-Line verführt zum Tanzen. Der Track ist dadurch wesentlich eingängiger. Trancelastiger wird es erst bei I Mean. Vielschichtige Synties begleitet von "Spoken Words" lullen den Zuhörer ein, ob er will oder nicht. Nach dem Trip ist erst mal Platte rum drehen angesagt, denn das Album gibt es meines Wissens nach nur Vinyl.

Hat man das schwarze Gold gewendet, geht es mit Guilty and Giftet weiter. Die für dieses Album schon fast experimentelle Nummer taugt wieder für den Dancefloor. Denn She Uncovers Before me wird wieder etwas rhiger und folgt nicht den bisher verwendeten 4/4-Drums.

Bevor nun mit dem verträumten Static Moment die Reise der beiden Spanier endet, läd What did I come for noch einmal zum Tanzen ein. Die minimale Melodieführung passt sich mit den auch hier verwendeter "Spoken Words" perfekt ins Konzept ein.

Fazit

Gehört habe ich ein sehr minimales Album mit spährischen Trance-Syntie-Flächen. Trotz des ein oder anderen Tanzflächensongs kein Album zum abgehen. Ehr ein Soundtrack für einen gemütlichen Abend mit einem Buch.

Tracklist

A1. Your Right Hand
A2. The Scent
A3. Tell Them
A4. I Mean
B1. Guilty And Gifted
B2. She Uncovers Before Me
B3. What Did I Come For?
B4. Static Moment

Online

Stream bei Amazone

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SDH bei Bandcamp