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Sea of Sin – Unbroken

Sea of Sin

Bereits am 03.05. dieses Jahres erschien der neue Longplayer der Syntie-Pop Formation Sea of Sin. Nachdem schon 1995 und 2000 mit Watch out und Urban Chemistry die ersten beiden Alben von Frank Zwicker und Klaus Schill, die beiden Köpfe hinter Sea of Sin, erschienen, wurde es 18 Jahre still um das Projekt.

Letzes Jahr erschien dann das lang erwartete Comeback-Album Future Pulse. Das Album vereinte zum größten Teil Rereleases älterer Songs, eroberte aber bereits diverse male die Top 10 der deutschen Alternativ-Charts.

Unbroken schließt hier mit neuen Compositionen an, Sea of Sin verbinden Bitter-Süße Melodien mit bodenständigen Syntie-Lines. Der Sound klingt wesentlich erwachsener, ohne aber seine Verträumtheit einzubüßen. Dem Duo gelingt es spielen leicht den Sound der 90er Syntie-Pop Nummern in die Gegenwart zu transformieren.

Starten tut der 14 Track Longplayer direkt mit der Single-Auskopplung Contamination. Die bereits im März veröffentlichte Single ließ viele Fans bereits aufhorchen. Die eingängige Melodie mit einem leicht melancholischen Touch trift genau ins Herz und bleibt im Ohr.

Songs wie zum Beispiel You...(Bitter Sweet) erinnern mich ein wenig an den Sound von Midge Ure und seinen Projekten Visage oder Ultravox. Das darauf folgende Love won´t wait verstärkt diesen Eindruck noch mehr.

Es geht aber auch anders. Mit einem sanften Piano-Intro beginnt Immaculate bevor im Refrain kraftvolle Gitarren das Zepter in die Hand nehmen. Grade diese Gefühlswechsel zeichnen die aktuelle Platte der Band aus. Denn direkt einen Song weiter erwartet uns mit Sustaining the Past eine klassische Downtemponummer.

Egal wie, der Sound klingt immer stimmig und lädt zum Träumen ein. Wenn das, das Ergebnis der 18-jährigen Abstinenz ist, hat sich diese auf jeden Fall gelohnt.

Die CD kommt im wertigen Matt-Schwarzen Digi-Pack mit 16-Seitigen Booklet, in dem alle Texte vereint sind. Wer dann noch Lust hat, bekommt als kleines Schmankerl zum guten Schluss noch die Gelegenheit sein Gesangstalent bei der Instrumental-Version von Contamination unter Beweis zu stellen.

Wer jetzt neugierig geworden ist, bekommt den Longplayer hier:

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Tracklist

01. Contamination
02. You ..
03. Love won’t Wait
04. Valentine
05. Words Unspoken
06. Leave me alone
07. Immaculate
08. Sustaining the past
09. What are you waiting for?
10. Floats away
11. Satelites
12. Substitute
13. Naked
14. Bitter Sweet – Reprise (Instrumental)

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