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SDH - Against all Thinking

SDH sind wieder da. Letzten Freitag erschien die neue 6-Track E.P.  Against Strong Thinking.  Das jüngste Lebenszeichen der Spanier erscheint ziemlich genau ein Jahr nach Ihrem selbstbetittelten Debüt. Siehe hier! Auch wenn sechs Songs nicht die Menge sind, unterstreichen die neuen Tracks die Stärken ihrer ersten Veröffentlichung. Die Beats sind tiefer, die Grundstimmung trauriger.

...weiterlesen "SDH – Against Strong Thinking EP / Ein Review"

Vlad in Tears

Das Jahr ist nun schon wieder 4 Wochen alt. Ich hoffe, Ihr seid alle gut in des Jahr 2020 gestartet. Starten möchte ich das Jahr hier bei Music to Die for mit Italienischem Gothrock aus dem Hause Vlad in Tears.

Seit nunmehr 14 Jahren veröffentlicht das Quartett rund um Kris Vlad Ihre Vorstellung von düsterem melancholischen Gothrock. Mit Dead Stories Of The Forsaken Lovers erscheint am 14.02.2020 nun das 8. Studioalbum der mittlerweile in Berlin lebenden Band.  

Vlad in Tears
Vlad in Tears

Mit Dead Stories Of Forsaken Lovers findet die Band zurück zu alten Stärken. Eine Mischung aus melancholischem Goth-Rock und agressiverem Alternative Rock. Diese Mischung erwartet einen auch direkt beim Opener We Die Together. Nach Tonite erwartet uns das eingängige und treibende Born Again. Für die deutschen Passagen hat man sich keinen geringeren als Lex Megahertz mit ins Boot geholt.  

Es wäre kein Vlad in Tears Album, wenn nicht ein paar Balladen mit von der Partie wären. Every Day It´s gonna Rain und Sleep Lover Sleep sind Songs die unter die Haut gehen. 

Wesentlich rockiger geht es wieder bei Dead zur Sache. Eingängige Melodieführung und harte Gitarrenriffe mit der Verzweiflung in Kis Vlads Stimme lassen den Song schnell ins Ohr gehen. 

Als besonderes Extra fügen Vlad in Tears dem Digipak des neuen Albums ein kleines Best of mit bei. Am Ende der Platte finden sich sechs ihrer besten Songs sowie das Alice in Chains Cover Man in the Box in neu aufgenommenen Akustikversionen. Hier zeigt sich noch mal die hohe Qulität der Songs in minimalistischer Umsetzung mit maximaler Intensität.

Fazit

Die Band zeigt auf Dead Stories Of Forsaken Lovers das breite Spektrum Ihres Schaffens. Es finden sich gleichermaßen Songs für die Tanzfläche wie auch für besinnliche Momente auf dem Sofa. Auch nach dem siebten Album ist Quartett nicht müde geworden Ihren Stil aufrechtzuerhalten und in sich zu wachsen.

Trackliste:
1We Die Together4:27  
2Tonite3:22  
3Born Again3:01  
4Every Day It's Gonna Rain3:34  
5Dead4:18  
6Sleep Lover Sleep4:22  
7Felt No Pain3:35  
8Heavy Rain3:17  
9Broken Dreams3:19  
10Tears Won't Fall3:21  
11Man In The Box (Acoustic Version)3:56  
12Days Gone (Acoustic Version)3:53  
13How Do You Know (Acoustic Version)3:28  
14Pretending (Acoustic Version)3:32  
15Still Here (Acoustic Version)4:13  
16You'll Come Back To Me (Acoustic Version)3:56  
17Entrapped Soul (Acoustic Version)4:24  
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 Vlad In Tears - Dead Stories Of Forsaken Lovers (CD)

Best of 2019
Best of 2019

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Zeit das Jahr Revue passieren zu lassen und mal zu schauen welches die Best of 2019 bei Music to Die for sind. Welche Beiträge und Rezensionen haben Euch am meisten interessiert und wo wurde am meisten geklickt.

Hier kommt also das Ranking. Starten tun wir mal mit Platz 5:

Platz 5: Aeon Sable - Aether

Direkt zu Jahresanfang berichteten wir von dem bereits im November 2018 erschienenen Album Aether der Essener Band Aeon Sable

Mit Ihrem sechsten Studioalbum knüpfte die Band an die vorangegangenen Erfolge an und zeigte wieder einmal wie vielschichtig Musik sein kann. Die Platte auflegen, einen guten Wein genießen und die Musik und die Stimme von Nino Sable einfach auf sich wirken lassen. Mehr braucht man eigentlich nicht.

Platz 4: Wisborg - From The Cradle to The Coffin

11 Monate nach Ihrem Debüt legten die beiden Hannoveraner Konstantin Michaely und Nikolas Eckstein im März dieses Jahres bereits Ihren zweiten Longplayer vor. 

Bereits Anfang des Jahres berichteten wir über den unermüdlichen Spielwillen des Duos. Daran hat sich auch in 2019 nichts geändert. Wisborg ist immer noch unermüdlich auf den Bühnen der gesamten Republik zu sehen und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Man Darf also gespannt sein was uns in 2020 aus der Richtung Wisborg erwartet.

Platz 3: Motor!k

Wo wir grade bei unermüdlich sind, reiht sich auf Platz 3 unserer Best of 2019 das Projekt Motor1k ein. Hinter dem Namen versteckt sich kein geringerer als als der Kopf von Absolute Body Control, Dive und The Klinik. Genau Dirk Ivens. 

Mit seinem neuen Projekt beschreitet er etwas andere Wege und lässt auch mal die Gitarren erklingen. Zusammen mit Gittarist Joeri Dobbeleir  und Schlagzeuger Dries D'Hollander durchlebt Motor!k eine Zeitreise zum frühen Prog-Rock und Karaut-Rock der 70er Jahre. 

Platz 2: Frank the Baptist - Road Omen

4 Jahre nach Ihrem letzten Longplayer legten Frank the Baptist Anfang des Jahres Ihr lang erwartetes neues Werk Road Omen vor und schaffte es Damit auf Platz 2 unseres Rankings.

Mit Road Omen legten sie einen weiteren Entwicklungsschritt in Ihrer Bandgeschichte hin, und haben wieder ein sehr abwechslungsreiches vielschichtiges Album vorgelegt. Hier kommt jeder auf seine Kosten der anspruchsvolle Musik liebt, die nicht einfach nebenher läuft.

Platz 1: Coma Alliance - Weapon of Choice und Tourauftakt

Bereits im Jahr 2018 erschienen und besprochen, gehörte dieses Jahr das Review von Coma Alliances Album Weapon of Choice zu den meistgeklickten Reviews des Jahres. Getoppt wurde dies eigentlich nur noch vom Bericht über den Tourauftakt der Band am 11.01.2019 in Oberhausen.

Bereits die ersten gemeinsamen Konzerte von Diary of Dreams und Diorama begeisterten das Publikum beider Bands. Mit Ihrem ersten Album, vollgepackt mit Songs, deren Einfluss beide Bands nicht verleugnen kann, trafen die beiden Hauptprotagonisten Adrian Hates und Torben Wendt voll ins Schwarze.

Das waren sie also unsere Best of 2019. Die Berichte die bei Euch in diesem Jahr am besten angekommen sind. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Lesern und Supportern Bedanken. Ein großer Dank geht an die Bands, die mich immer wieder mit Ihrer Musik berühren und mich zum schreiben inspirieren. 

Ich bin gespannt was das Jahr 2020 für uns bereithält. Die ersten beiden CDs liegen schon zum Besprechen bereit. 

Jetzt bleibt mir nur noch Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. Feiert ordentlich.

Bis im neuen Jahr!

Box and the Twins - Zerfall - Ein Review

Die Band

Box and the Twins veröffentlichten Ihr Debüt ziemlich genau vor drei Jahren. Mit Everywhere I go is Silence trafen die Kölner genau ins Mark der Liebhaber düster zelebrierter Konzertabende. 

Nicht zuletzt die verstörend verlockende Stimme von Sängerin Box van Dü geben den Stücken der Band Ihren ganz eigenen zerbrechlichen und dennoch wuchtigen Sound. Wer das Duo schon mal live gesehen hat, weiß, wovon ich rede. Ebenfalls gab es bereits Kooperationen mit zum Beispiel Holygram auf deren Album Remixed.

Dieser Erfolg sorgte für einen schnellen Ausverkauf des Debüts. Selbst die Neuauflage des Albums zusammen mit einer live CD war im Nu vergriffen.

...weiterlesen "Box and the Twins – Zerfall – Ein Review"

Virgin Tears - The Beauty of Broken People

Virgin Tears! Es gibt sie also doch noch. Die jungen aufstrebenden Projekte, die die Wurzeln der frühen Post-Punk und Cold Wave Zeit in die Neuzeit transportieren. 

Virgin Tears gründeten sich im Herbst 2018 in Hamburg, als sich die beiden Musiker Linda Lace (Gitarre, Gesang) und Anthony Forest (Drums, Bass) dazu entschlossen ihrer Vorstellung von Musik Gehör zu verleihen. Der Sound ist kühl und zerbrechlich. Eine Melange aus Melancholie und Unschuld. Lyrisch beschäftigen sich die Hamburger mit innerer Einsamkeit, Herzschmerz und der Verzweiflung in einer immer weiter zerbrechenden Welt. 

...weiterlesen "Virgin Tears – Fragiler Cold Wave aus Hamburg"

Sie sind mittlerweile eine feste Größe in der Future Pop Szene. Sie haben auf den großen Szene Festivals wie M‘era Luna, WGT, Amphi und dem Out Of Line Weekender das Publikum überzeugt und im Vorprogramm von Blutengel viele Fans gewonnen. Die Rede ist von Ashbury Heights und Massive Ego – die nun zusammen auf Co Headliner Tour gehen.

Mit ihrem aktuellen Album "The Victorian Wallflowers" beweist das schwedische Future Pop Duo Ashbury Heights, dass es sein Gespür für super eingängige Melodien noch verfeinert hat. 2019 zogen Massive Ego mit „Church For The Malfunctioned“ nach, einem Feuerwerk aus Ohrwurm - Melodien und ganz speziellem Charakter. 

Auf ihrer gemeinsamen Tour werden die Bands sich in ihren farbenfrohen Spektakeln gegenseitig überbieten und zu Höchstleistungen antreiben. Dazu bringen Ashbury Heights noch ein besonderes Highlight mit: Gründungsmitglied Yasmine wird mit von der Partie sein und diese Tour zu etwas ganz Besonderem machen. Einer Reihe unvergesslicher Abende steht also nichts im Weg!

Termine:

Do, 23.01. Nachtleben, Frankfurt

Fr. 24.01.  Matrix, Bochum

Sa. 25.01. Headcrash, Hamburg

Do. 30.01. Kranhalle, München

Fr. 31.01.  Erfurt - Zughafen

Sa. 01.02. Sumpfblume, Hameln

  

Welle:Erdball
Die Unsichtbaren

Welle:Erdball, das bedeutet digital und monoton, schwebend, fliegend, aber auch mal flippernd. Mit dem Käfer unterwegs sein und Musik mit dem C64 machen. Eins heißt es aber auf jeden Fall: Tanzmusik für Roboter mit viel Spaß. 

Pünktlich zum Tourneestart und als ersten Vorgeschmack auf Ihr für Herbst angekündigtes Album "Mumien, Monstren, Mutationen, präsentieren die Retro-Musiker nun eine Exklusive 5-Track exklusiv 12" Vinyl mit dem Titel "Die Unsichtbaren"

5 Tracks die das Kino der 30er Jahre in die digitale Welt transportieren und den klaren Stempel von Welle:Erdball tragen. 45 Umdrehungen / Minute die den Hörer mitnehmen in eine andere Zeit der Cineastik. 

Trackliste:

Eine Seite (A):

  1. Die Unsichtbaren                             03:38
  2. Mama, Papa, Zombie                       03:05

Andere Seite (B):

  1. Mumien im Autokino                      04:21
  2. Monster Mash                                   03:06
  3. Die Unsichtbaren (TAX5-Remix)   05:00
Welle:Erdball Live:

Wer dieses Jahr noch Lust hat die Musiker rund um Honey Live zu sehen, der hat noch an diversen Terminen die Gelegenheit dazu:

11.10.2019

MAU-Club

Rostock

DE

12.10.2019

Markthalle

Hamburg

DE

30.10.2019

From Hell

Erfurt

DE

31.10.2019

Columbia Theater

Berlin

DE

01.11.2019

Factory

Magdeburg

DE

03.11.2019

Musikzentrum

Hannover

DE

08.11.2019

Turbinenhalle 2

Oberhausen

DE

09.11.2019

MS Connexion Complex

Mannheim

DE

10.11.2019

LKA Longhorn

Stuttgart

DE

22.11.2019

Kulturbrauerei

Görlitz

DE

23.11.2019

Alte Spinnerei

Glauchau

DE

Wie Ihr vielleicht gemerkt habe, habe ich mir die Ausgehtipps in der letzten Woche geschenkt. Es waren ja doch alle auf dem Mera-Luna in Hildesheim. Daher hoffe ich, dass Ihr Euch mittlerweile erholt habt und wieder gut in der Realität angekommen seid.

Um dieser aber wieder entfliehen zu können, kommen hier die Ausgehtipps für das kommende Wochenende.

...weiterlesen "Wann? Wohin? am Wochenende? Die Ausgehtipps"

Apoptygma Berzerk war in den letzten Jahren sehr fleißig. Und das eigentlich in allen Bereichen.

2016 präsentierten sie das Instrumentalalbum Exit Popularity Contest. Und neben diversen Remixen für namhafte Künstler, spielten Sie auch noch unzählige Live-Shows.

2 Jahre später, zu Ihrem 25-jährigen Jubiläum, begeisterten die Norweger Ihre Fans mit der Wiederauflage Ihres ersten Albums Soli Deo Gloria und dem  Album SDGXXV auf dem legendäre Wegbegleiter der Arbeit von Apoptygma Berzerk Tribut zollen.

...weiterlesen "Apoptygma Berzerk – Teaser für neue E.P. im September"

The Ritualists können bereits mit ihrem Debüt Painted People den ganz großen dieses Genres die Stirn bieten. Sie verbinden verloren gegangen Sounds mit dem Sound der Neuzeit.

Es gibt Musik die entführt den Hörer sogleich in eine längst vergangene Zeit. Das kann sie auf eine wehmütige Art tun oder aber sie nimmt die Anmut vergessener Tage mit in die Gegenwart und schafft etwas ganz Neues daraus. 

So geschehen bei der New Yorker Band The Ritualist. Ein Quintett rund um Mastermind und Sänger Christian Dryden. Einige Jahre spielen sie sich nun schon durch Untergrundclubs der New Yorker Szene, immer auf dem Weg Ihren Sound zu perfektionieren. Bands wie Velvet Underground, Suede oder Placebo bilden für die Band den Anspruch an Ihre Arbeit wenn wabernde Gitarrenflächen wie bei Ice Flower auf düstere Baselines treffen. 

...weiterlesen "The Ritualists – Painted People / Ein Review"