Johnny Deathshadow – D.R.E.A.M. ein Review

Bandfoto

Johnny Deathshadow, das bedeutet genreübergreifende Härte zwischen NDH, Industrial Metal und harten elektronischen Syntieklängen. Bereits am 26.10. ließen Sie mit "Trauma" einen ersten Blick auf Ihr kommendes Werk "D.R.E.A.M-" werfen. Der Longplayer wird dann ab dem 18.01.2019 zu haben sein.

Mit "D.R.E.A.M." legen die Hamburger bereits ihr zweites Album vor. "D.R.E.A.M." beschreibt einen Reifeprozess an dem unter anderem auch wieder Marcel Zürcher (Die Krupps, Back Moon Secret, Fantome) und Kai Stuffel (Wirtz, Lord of the Lost, Peter Maffay) mitwirkten. Die Umtriebigkeit der Band spiegelt sich auch in Ihrer Livepräsenz wider. Touren mit Die Krupps, Stahlmann und Cypecore, und diverse Auftritte bei Wacken, M´era Luna, WGT und With Full Force können die Musiker mit dem markanten Schädel-Make-Up mittlerweile verbuchen.

Nach eigener Aussage sind Johnny Deathshadow mit D.R.E.A.M. angetreten, der überalterten deutschen Düsterrock-Garde endlich die Gothic-Metal-Krone zu entreißen. Wer sich davon Live überzeugen möchte, kann dies zurzeit auf der Herbsttour mit Unzucht. Hier werden die neuen Songs erstmals einem Livepublikum präsentiert, bevor der Tonträger seinen Weg in die Läden findet.

JOHNNY DEATHSHADOW supporten UNZUCHT

16.11.2018 München, Backstage 17.11.2018 Kaiserslautern, Kammgarn 22.11.2018 NL-Amstelveen, P60 23.11.2018 Münster, Skaters Palace 30.11.2018 Hamburg, Knust 01.12.2018 Berlin, Bi Nuu 08.12.2018 Dresden, Reithalle 21.12.2018 Frankfurt, Das Bett 22.12.2018 Hannover, Musikzentrum

Weiter geht es dann im kommenden Jahr auf der "In Black We Trust"- Tour zusammen mit Hell Boulevard.

In Black We Trust: JOHNNY DEATHSHADOW supporten Hell Boulevard - Die Tour zum Album

14.02.2019 Frankfurt, Nachtleben 15.02.2019 Stuttgart, Club Zentral 16.02.2019 München, Backstage 21.02.2019 Bochum, Rockpalast 22.02.2019 Berlin, Musik & Frieden 23.02.2019 Hamburg, Logo

Das Album:

Wer Balladen oder Musik für ruhige Abende zu zwei sucht, der bleibt Ergebnislos! Johnny Deathshadow geben Gas. Und das von Anfang bis Ende. Da lässt der Opener Red Rain schon keine Fragen offen. Shoutiger Stakatogesang zu harten Gitarrenriffs, gepaart mit einem sehr symphonischen Refrain zwingt einen beinah in die Knie.

Im Anschluss erwartet uns direkt die Single-Auskopplung Trauma. Das mit Piano beginnende Stück entwickelt sich schnell zu einer sauberen Gothic-Rock-Nummer und zeigt, das mehr als grollende Souts hinter Johnny Deathshadow stecken. Gnadenlos geht es dann wieder bei Legion und Sugar like Salt zu. Mit diesen Tracks braucht sich die Band hinter keiner NDH-Band zu verstecken.

Etwas Symphonischer wird es wieder bei Embers. Der einzige etwas ruhigere Track auf der Platte ist wohl From On High. Der Track erinnert mich mit seiner hypnotisierenden Drum und dem durch ein Megafon verzerrten Gesang sehr an Marilyn Manson. Das hat der Song eindeutig mit Suicide Boys Club gemein, bevor die Band mit Beyond the Pale das Ende von D.R.E.A.M. einläutet. Ein würdiger Abschluss, der Anleihen von Black-Metal zeigt, ohne dabei an Melodie zu verlieren. Dichte Gitarrenwände und wütende Shouts verschmelzen zur Mitte hin in Gesang mit Akustikgitarren.

Gehört habe ich hier ein sauber produziertes Album, mit einem spannenden Genremix. Empfehlen würde ich die Platte den Fans von Eisbrecher, Unzucht oder Lord of the Lost. Gelungen finde ich auch die gemeinsame Tour mit Hell Boulevard dessen Album wir hier auch schon mal näher unter die Lupe genommen haben.

Johnny Deathshadow bei Facebook

Gutes Hören wünscht Euch Marc.

Lykanthrope

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