Heute, am 5. Januar, feiert eine der kontroversesten und zugleich prägendsten Figuren der Rockgeschichte seinen Geburtstag: Marilyn Manson. Seit über drei Jahrzehnten provoziert, fasziniert und definiert Brian Hugh Warner – so sein bürgerlicher Name – die Grenzen von Kunst, Musik und gesellschaftlichem Diskurs neu.
Für uns bei MTDF ist das der perfekte Anlass, um auf eine Karriere zurückzublicken, die wie kaum eine andere zwischen Genie und Wahnsinn, Mainstream-Erfolg und tiefstem Underground schwankt.
Der 13. Februar 2026 markiert einen Pflichttermin im Kalender aller EBM- und Dark-Wave-Anhänger. Der australische Produzent Marc Dwyer, besser bekannt unter seinem Pseudonym Buzz Kull, ist zurück. Mit im Gepäck hat er seinen neuen 4-Track-Longplayer „Deep Hate“, der verspricht, die Tanzflächen der dunklen Szene erneut im Sturm zu erobern.
Wir von mtdf.de haben die ersten Infos zum Release für euch zusammengefasst.
4 Tracks, keine Kompromisse
Wenn Buzz Kull liefert, dann ohne Umschweife. „Deep Hate“ wird zwar als 4-Track-Release angekündigt, doch die Dichte und Intensität, für die der Australier bekannt ist, verleihen dem Werk den Charakter eines ausgewachsenen Longplayers. Es geht nicht um die Quantität, sondern um die rohe Energie, die Dwyer in jede Sekunde presst.
Der Titel „Deep Hate“ lässt bereits erahnen, wohin die Reise geht: Es wird düster, es wird emotional und vor allem tanzbar. Fans dürfen den typischen Buzz Kull-Signature-Sound erwarten:
Peitschende Drum-Machines
Kalte, analoge Synthesizer-Linien
Vocals, die wie ein Echo aus dem Untergrund klingen
Warum Buzz Kull für die Szene unverzichtbar ist
Seit seinen ersten Veröffentlichungen hat sich Buzz Kull von einem Geheimtipp aus Sydney zu einer festen Größe im internationalen Dark Wave und Minimal Synth Genre entwickelt. Er schafft den Spagat zwischen 80er-Jahre-Nostalgie und modernem, aggressiven Sound-Design wie kaum ein anderer.
Wer Tracks wie „Into the Void“ oder „Last in the Club“ feiert, weiß, dass Dwyer Meister darin ist, Isolation und Euphorie in einem einzigen Song zu vereinen. Mit dem Release am 13.02.2026 wird dieses Erbe fortgesetzt.
Release-Details im Überblick
Artist: Buzz Kull
Titel: Deep Hate
Format: 4-Track Longplayer / EP
Release-Datum: Freitag, 13. Februar 2026
Genre: EBM, Dark Wave, Industrial
Fazit
Für uns auf mtdf.de ist „Deep Hate“ schon jetzt eines der Highlights des ersten Quartals 2026. Haltet die Augen offen nach Vorbestellungen auf Bandcamp und den gängigen Streaming-Plattformen.
Seid ihr bereit für den tiefen Hass? Schreibt uns eure Meinung zum kommenden Release in die Kommentare!
Zum 25. Jubiläum erscheint der ISC-Klassiker „Love Kills“ als exklusive Neuauflage. Entdecke alle Details zum Re-Release auf mtdf.de – ein Muss für Fans!
Es gibt Alben, die eine Ära prägen – und „Love Kills“ von In Strict Confidence gehört zweifellos dazu. Vor genau 25 Jahren setzte Dennis Ostermann mit diesem Werk einen Meilenstein im Electro- und Dark-Wave-Sektor. Um dieses Vierteljahrhundert Musikgeschichte gebührend zu feiern, dürfen sich Fans nun auf eine ganz besondere Neuauflage freuen.
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Düster, hypnotisch und unerbittlich: Das US-Duo Ghostbells meldet sich mit ihrer fünften Single „Immortal Lovers“ zurück. Wir werfen einen Blick auf das neue Release, das Video und die kommenden Tour-Highlights für 2026.
Seit ihrem Debüt „Darkness Saves“ ist das Duo Ghostbells aus der Darkwave-Szene nicht mehr wegzudenken. Mit ihrer neuesten Veröffentlichung „Immortal Lovers“ (erschienen via Out Of Line Music) beweisen Jessica Perry und Jim Finley erneut, warum sie als einer der spannendsten Newcomer im Goth-Underground gelten.
Die Schatten werden länger, die Bässe tiefer: William Maybelline meldet sich unter seinem Pseudonym Qual zurück. Mit der Ankündigung von „Love Zone“ steht uns ein Release bevor, das die Grenzen zwischen Dark Wave, EBM und Industrial-Romantik neu auslotet.
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Mit dem kommenden Album „Love Zone“ schlägt Qual ein neues Kapitel auf, das bereits jetzt für ordentlich Gesprächsstoff sorgt.
Mit „She-Demon“ veröffentlichte Suzi Sabotage bereits im November ein kompaktes, aber umso wirkungsvolleres 6-Track-Album, das sich kompromisslos zwischen Darkwave, EBM, Industrial und Post-Punk bewegt. Die in Berlin lebende Künstlerin bleibt sich treu – roh, direkt und maximal clubtauglich.
Bereits die ersten Sekunden machen klar: She-Demon ist kein Album für den Hintergrund. Es ist ein Statement. Kalte Synthesizer, treibende Drum-Machines und Suzi Sabotages markante Stimme verschmelzen zu einem Sound, der gleichzeitig minimalistisch und aggressiv wirkt. Genau diese Spannung macht den Reiz der Veröffentlichung aus.
Perry Bamonte, Gitarrist und Keyboarder von The Cure, ist verstorben. Ein Rückblick auf sein musikalisches Vermächtnis und seine Bedeutung für die Band.
Die Musikwelt trauert um Perry Bamonte. Der langjährige Gitarrist und Keyboarder der britischen Kultband The Cure ist verstorben. Mit ihm verliert die Alternative- und Gothic-Rock-Szene einen Musiker, der den Sound der Band über Jahrzehnte entscheidend mitgeprägt hat.
Perry Bamonte und The Cure – mehr als nur ein Bandmitglied
Perry Bamonte war für viele Fans ein stiller, aber unverzichtbarer Teil von The Cure. Bereits in den 1980er-Jahren arbeitete er zunächst im Hintergrund für die Band, bevor er ab 1990 offizielles Mitglied wurde. In dieser Zeit wirkte er an zentralen Alben wie Wish, Wild Mood Swings und Bloodflowers mit und stand bei hunderten Konzerten weltweit auf der Bühne.
Seine Vielseitigkeit an Gitarre, Keyboard und Bass machte ihn zu einem wichtigen Bindeglied im komplexen Klangkosmos der Band.
Veröffentlicht am 11. Dezember 2025, präsentiert undertheskin mit N E V E R | R E T U R N ein kraftvolles Statement im minimalistischen Post-Punk- und Darkwave-Kosmos.
Was macht N E V E R | R E T U R N besonders?
Mit 7 kompromisslosen Tracks führt das Album die charakteristische Ästhetik von undertheskin weiter: dichte Klanglandschaften, eindringliche Vocals und eine rohe emotionale Tiefe.
Von scharf konturierten Gitarren bis zu eisigen Synth-Texturen spielt das Album mit Kontrasten zwischen innerer Zerrissenheit und hypnotischer Melancholie. Jeder Song wirkt wie ein Fragment aus einem modernen Noir-Film, der zwischen Sehnsucht und Resignation pendelt.
Pünktlich zu ihrer Tour mit den Dunkelrockern von Lord Of The Lost Anfang Februar präsentierten WISBORG am vergangenen Freitag ihr brandneues Doppelalbum „Seconds To The Void – The Remixes“ auf CD und digital.
Im Juli ist es endlich so weit. Das zweite Album Asylum von Kill Shelter findet den Weg in die Plattenläden. Schon mit Ihrem Erstlingswerk Damage erzeugte große Aufmerksamkeit in der Szene.
Im März letzten Jahres folgte dann die Kollaboration mit Antipole, die nicht weniger Begeisterung auslöste. Nun kündigt die Band Ihr neues Album an, und feuert gleich den Track The Necklace hinterher. Eine Zusammenarbeit mit Agend Side Grinder. Dabei soll es aber nicht bleiben. So kündigt die Band viele weitere Zusammenarbeiten mit Clan Of Xymox, Ash Code, Beborn Beton und Wiliam Faith an. Um nur einige zu nennen.
"Die neue Single mit Agent Side Grinder spiegelt sehr gut den allgemeinen Ton des kommenden Albums wider. Alle Tracks beschäftigen sich mit verschiedenen Interpretationen des Wortes Asyl und beleuchten herausfordernde Themen wie Menschenhandel, häusliche Gewalt, Zuflucht, Desillusionierung, Chaos und Erlösung. Es hat definitiv eine dunkle Energie!" - sagt Pete Burnes von Kill Shelter
Es bleibt also spannend. Wer sich schon jetzt ein Vinyl oder CD von Asylum sichern möchte, kann bei Bandcamp direkt zuschlagen.
Ich freu mich schon vom Langplayer berichten zu dürfen