Massive Ego – Church for the Malfunctioned / Ein Review

Heute wagen wir mal einen Blick in die Zukunft. Denn es sind noch etwas über 3 Wochen bis zum Erscheinen von Massive Ego s neuem Werk. Church for the Malfunctioned wird es heißen und am 26.04.2019 auf outofline Music erscheinen.

Die Band

Gegründet wurde Massive Ego bereits im Jahre 96 durch Marc Massive und
Andy J Thirwall. Das Duo bekam schnell Zuwachs und wechselte über die Jahre hier und da das Line-up.

In den frühen Jahren begnügte man sich fast ausschließlich mit Covern von namhaften Künstlern wie Dead can Dance. Das erste lang erwartete Debütalbum sollte dann aber erst 2007 erscheinen. Die Platte bestand zum größten Teil aus Covern und war musikalisch noch mehr im Synthy-Pop verwurzelt als der heutige Sound.

2011 begann Massive neue Ideen für sein Projekt zu suchen und veröffentlichte noch im selben Jahr die Single I Idolize You! Der Sound war rauer als zuvor und die Texte wurden nachdenklicher und tiefer. Mit der EP Noise in the Machine und der Unterschrift bei outofline Music hatten Massive Ego dann 2015 endlich ein zu Hause für ihre Musik gefunden.

Mit Church for the Malfunctioned veröffentlicht das Trio nun nach Beautiful Suizide den zweiten Longplayer auf diesem Label.

Das Album

Am 26.04. steht nun das neue Album bei deinem Händler des Vertrauens. Massive Ego haben sich weiterentwickelt. Der Sound ist düsterer geworden. Auch, wenn das der Opener Last Sunrays in June noch nicht erahnen lässt. Die Nummer ist sehr eingängig und basiert auf einer sauberen 80er Syntie-Pop Drum-Line.

Wesentlich ruppiger geht es dann schon bei Digital Heroin zu. Der Einfluss von Industrial-Elementen steht der Band gut. Einen ähnlichen Mix bietet die bereits am 27.03. veröffentlichte Single My Religion is Dark. Die Nummer lässt einen nicht still sitzen und die hämmernde Bassdrum geht bis ins Mark.

Sounds wie man sie zuvor von Massive Ego nicht gewohnt war erwarten uns bei Falling from Grace. Kreischende Gitarren leiten diesen Track ein. Düstere Synths und wütende Shouts von Marc Massive runden das ganze ab. Hier und bei Kill the Consiracy zeigt sich die Entwicklung der Band am meisten.

Mit The Wolf und dem Outro Mothers Requiem gibt es aber auch ruhigere Verschnaufpausen auf dem neuen Werk. Ganz ohne ein Cover geht es natürlich bei Massive Ego auch nicht. So hat man bei Track 14 der Military Fashion Show von And One den eigenen Stempel aufgedrückt.

Fazit

Massive Ego ist mit Church of Malfunctioned ein abwechslungsreicher Tonträger gelungen, der mit vielen Überraschungen aufwartete. Die Band ist düsterer und härter geworden. Mit ihren gesellschaftskritischen Texten treffen sie genau den Zahn der Zeit. Alteingesessene Fans wie auch neu gewonnene Zuhörer dürften die Platte gleichfalls lieben.

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Und natürlich im Outofline-Shop

Tracklist

The Last Sunrays In June
Digital Heroin
Malfunctioning Me
My Religion Is Dark
Fallen from Grace
The Wolf
Points Of No Return - Feat Auger
Super Selfie Superstar
Killing For Gods
World In The Gutter
Kill The Conspiracy - Feat Chris L
Military Fashion Show
Is The Universe Trying To Tell Me Something?
Mother Requiem

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Lykanthrope

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