Die Schatten werden länger, die Bässe tiefer. Wer die spanische Darkwave-Szene in den letzten Jahren verfolgt hat, kam an einem Namen nicht vorbei: SDH (Semiotics Department of Heteronyms). Mit ihrer neuen Single „Rider“ beweisen Andrea P. Latorre und Sergi Algar einmal mehr, warum sie die Speerspitze des modernen, unterkühlten Synthpops bilden.

Ein Ritt durch die Nacht
„Rider“ ist genau das, was wir in einer vernebelten Clubnacht brauchen. Der Track besticht durch eine treibende Bassline, die sofort in die Beine geht, während Andreas Stimme wie gewohnt zwischen unterkühlter Distanz und emotionaler Dringlichkeit schwebt. Es ist dieser markante Kontrast aus EBM-Anleihen und hochemotionalem Darkwave, der den Sound von SDH so einzigartig macht.
Warum „Rider“ ein Pflichttermin für Fans ist
Nach Erfolgen wie „Maybe A Body“ oder dem gefeierten Album „Fake Is Real“ legt das Duo aus Barcelona nun nach. „Rider“ fühlt sich reifer an, fast schon cineastisch. Für alle, die Bands wie Boy Harsher oder Linea Aspera in ihrer Playlist haben, ist dieser Release ein absolutes Muss.
Was euch erwartet:
- Atmosphärische Synths: Breitwand-Sounds, die direkt aus den 80ern stammen könnten, aber im Hier und Jetzt produziert wurden.
- Post-Punk Attitüde: Trotz der elektronischen Basis schwingt immer eine gewisse DIY-Energie mit.
- Tanzbarkeit: Ein Track, der sowohl im Kopfhörer als auch auf dem Dancefloor des heimischen Gothic-Clubs funktioniert.
Jetzt reinhören
Der Song ist ab sofort über Artoffact Records auf allen gängigen Streaming-Plattformen und natürlich auf Bandcamp verfügbar. Wir haben euch das Video unten verlinkt – lehnt euch zurück (oder steht auf) und genießt den Ritt.
SDH auf Bandcamp!
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