Hocico – Shalom from Hell Aviv / Ein Review

Mit einem freundlichen Shalom grüßen uns die beiden Harsh/EBMler aus Hell Aviv. Bereits zum fünften mal präsentieren Hocico einen Live Mitschnitt eines ihrer energiegeladenen Konzerte.

Nach Blasphemie in the Holly Land (2005) entführten sie uns 2011 mit Blood on the Red Square nach Russland. Ein Jahr später fanden wir uns mit Tora! Tora! Tora! in Japan wieder. Weitere drei Jahre später brach die Hölle dann mit Die Hölle über Berlin in Berlin los. Am 07.12.2018 ist es wieder so weit.

Nun weitere 4 Jahre später erreicht uns Ihr Gruß mit Shalom from Hell Aviv aus Israel. Wenn Hocico die Bühne betreten, entfachen Sie ein Feuerwerk aus Beats und Adrenalin. Auf diesem Longplayer gelingt es Ihnen diese Dynamic auf Platte zu bannen, und weltweit in die Wohnzimmer zu transportieren.

Während Racso Agroyam bei den Auftritten, meist recht ausdruckslos, mit voller Professionalität seine Geräte bedient, leistest das Frontmonster Erk Aicrag auf der Bühne körperliche Höchstleistung.

Auf dem vorliegenden Live-Massaker wird die Energie der Band in 15 Tracks gepresst, die das Schaffen der Mexikaner perfekt wiederspiegelt. Neben neueren Stück wie Bite me oder Sex Sick, sind natürlich auch mit Poltergeist echte Klassiker der Band vertreten.

Stücke wie I Abomination bringen mit schnellen Breakbeats Abwechslung ins beatgetriebene Konzerterlebnis.

Fazit:

Braucht man ein weiteres Live-Album einer Elektro-Band? Unbedingt! Hocico wissen wie sie die Energie auf ihren Konzerten zum Publikum transportieren müssen. Und eben diese Energie wird über diese Album wieder einmal deutlich. Schließt man zwischendurch die Augen und lässt die Beats und Shouts auf sich wirken, hat man fast das Gefühl in der tanzenden Menge zu stehen.

Trackliste:
1 Blackout
2 Scars
3 Sex Sick
4 In The Name of Violence
5 No One Gets Out Alive
6 Bite Me!
7 I Abomination
8 Heart Attack
9 Poltergeist
10 Dead Trust
11 Forgotten Tears
12 A Fatal Desire
13 Tiempos de Furia
14 About A Dead
15 Twist The Thorn
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