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Antipole & Pedro Code – „The Expanse“: Neues Video + Album „Future Echoes“ angekündigt

Manchmal reichen ein paar Akkorde, ein Bass-Puls und eine Stimme, die sich wie ein langer Schatten über alles legt — und man weiß sofort: Das hier ist etwas Besonderes. Genau dieses Gefühl überkommt einen bei „The Expanse", der brandneuen Single von Antipole und Pedro Code, die heute zusammen mit einem Video das Licht der Welt erblickt.

Manchmal reichen ein paar Akkorde, ein Bass-Puls und eine Stimme, die sich wie ein langer Schatten über alles legt — und man weiß sofort: Das hier ist etwas Besonderes. Genau dieses Gefühl überkommt einen bei „The Expanse", der brandneuen Single von Antipole und Pedro Code, die heute zusammen mit einem Video das Licht der Welt erblickt.

Zwei Köpfe, eine Wellenlänge

Hinter diesem Kollaborations-Projekt stecken zwei Namen, die in der internationalen Darkwave- und Post-Punk-Szene längst für sich stehen.

Karl Morten Dahl, der Mann hinter Antipole, sitzt im norwegischen Trondheim und schreibt seit 2014 Musik, die sich wie ein melancholischer Nebel um einen legt und trotzdem nicht loslässt. Gitarren-getrieben, hypnotisch, unverwechselbar — das ist die Handschrift eines Mannes, der seinen Klang gefunden hat und ihn mit jedem Release weiter verfeinert. Sein Weg führte über das Debüt „Northern Flux" (2017, Unknown Pleasures Records), über die Kollaboration mit Kill Shelter auf „A Haunted Place" (2021, Manic Depression Records) bis hin zu „Crystalline" (2023, Young & Cold Records) mit dem langjährigen Weggefährten Paris Alexander — einem Album, das in der Szene absolut zu Recht als einer der stärksten Darkwave-Releases der letzten Jahre gehandelt wird. Dass Pedro Code bereits auf „Crystalline" als Gast zu hören war, macht das neue Projekt umso logischer. Was dort angedeutet wurde, bekommt jetzt seinen eigenen Raum.

Pedro Code ist das Herz und die Stimme hinter IAMTHESHADOW, einem Projekt, das der Portugiese 2015 in Lissabon aus der Taufe hob und das seitdem zur absoluten Referenzgröße im europäischen Darkwave avanciert ist. Sein Bariton — dunkel, ausdrucksstark, von dieser Art ruhiger Intensität, die einem nicht mehr aus dem Kopf geht — ist so ziemlich das markanteste Instrument, das die Szene aktuell zu bieten hat. Alben wie „Pitchblack" (2020) oder „The Wide Starlight" (2022), beide auf Cold Transmission erschienen, haben das mehr als unter Beweis gestellt. Pedro ist außerdem Produzent, Gitarrist und Multiinstrumentalist — jemand, der seinen Sound von Grund auf selbst kontrolliert und genau das hört man.

Dass diese beiden jetzt ein gemeinsames Vollformat-Album abliefern, fühlt sich weniger nach Zufall an als nach einer Konsequenz, die schon eine Weile in der Luft lag.

„The Expanse" – der zweite Track des Albums als erster Eindruck

„The Expanse" ist der zweite Track auf „Future Echoes" und wurde heute als Single und Video ausgekoppelt. Und er tut genau das, was ein guter Single-Track leisten soll: Er macht Hunger auf mehr. Karlens typisch atmosphärisches Gitarrenspiel trifft auf Pedros unverkennbare Stimme — beides greift ineinander, ohne sich zu drängen. Das Ergebnis ist dieser spezifische Sog, der guten Darkwave auszeichnet: Man hört nicht einfach zu, man fällt hinein.

Das Video gibt es hier zu sehen:

„Future Echoes" – das Album

„Future Echoes" wird am 19. Juni 2026 über das renommierte Frankfurter Label Cold Transmission auf Vinyl und CD erscheinen — und damit ist das für Antipole das erste Vollformat-Album seit drei Jahren, was die Erwartungen naturgemäß hoch hängt. Für Pedro Code, der das Label aus seiner IAMTHESHADOW-Zeit bestens kennt, ist es eine Heimkehr in vertrautes Terrain.

Cold Transmission hat sich in den letzten Jahren zu einer der verlässlichsten Adressen für Post-Punk und Darkwave entwickelt und ein Roster aufgebaut, dem man schlicht vertraut. Dass „Future Echoes" dort erscheint, ist kein Zufall — das passt.

Wer nicht bis Juni warten möchte: Das Album ist bereits auf Bandcamp verfügbar und kann dort vorab gehört und erworben werden.

https://antipole.bandcamp.com/album/future-echoes

Fazit

Zwei Künstler auf der Höhe ihres Schaffens, ein Label, dem man vertraut, und ein Sound, der sich nach echter Substanz anfühlt — „Future Echoes" steht schon jetzt ganz oben auf der Liste der Releases, auf die man im Juni 2026 gespannt sein darf. „The Expanse" macht deutlich warum. Reinhören lohnt sich.

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