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Vandal Moon beweisen mit „Die Happy“, dass Darkwave im Jahr 2026 lebendiger (oder schöner gestorben) ist als je zuvor.

Es gibt Bands, die Trends hinterherlaufen, und es gibt Vandal Moon. Das Duo aus Santa Cruz hat pünktlich zum 23. Januar 2026 sein neues Werk „Die Happy“ auf die Welt losgelassen. Wer MTDF regelmäßig liest, weiß: Wir haben eine Schwäche für Blake Voss und seinen unverkennbaren Mix aus 80s-Nostalgie und dystopischer Kälte. Doch mit diesem Album setzen sie der Krone einen schwarzen Diamanten auf.

Zwischen High School Trauma und Cyber-Dystopie

„Die Happy“ ist kein bloßes Album, es ist ein Manifest für das 21. Jahrhundert. Vandal Moon verweben hier Themen wie technologische Obsession, toxische Liebe und das Gefühl, in einer Welt aus Glas und Silizium festzustecken.

Der Sound? Dunkler, dichter und doch tanzbarer als je zuvor. Schon der Opener „Heaven Without You“ zieht einen in den typischen Vandal-Moon-Sog: Treibende Basslines, schneidende Synths und Blakes Vocals, die klingen, als würden sie aus einem verregneten Hinterhof im Jahr 2049 zu uns rüberschallen.

Die Highlights der Platte

Besonders hervorzuheben sind die Kollaborationen mit Sister Nocturne. In Tracks wie „High School Sucks (so kiss me)“ oder „Freeze Yr Blood“ entsteht eine Chemie, die fast schon schmerzhaft schön ist. Es ist dieser „Sad Boy“-Vibe, den wir am Post-Punk so lieben, aber mit einem modernen, elektronischen Anstrich, der niemals nach Retro-Kopie klingt.

  • „Money Dance“: Ein zynischer Kommentar auf unsere Konsumkultur, verpackt in einen Club-Banger, der jeden Gothic-Dancefloor füllen wird.
  • „Cyberbully“: Ein verstörend schönes Duett, das die Isolation im digitalen Zeitalter perfekt einfängt.
  • „Die 4 U“: Der finale Track, der uns mit einer bittersüßen Melancholie in die Nacht entlässt.

Fazit: Pflichtkauf für die schwarzen Seelen

Vandal Moon beweisen mit „Die Happy“, dass Darkwave im Jahr 2026 lebendiger (oder schöner gestorben) ist als je zuvor. Es ist ein Album für die Momente, in denen man nachts durch die Stadt fährt und das Gefühl hat, der einzige Mensch in einer Welt aus Neonlicht zu sein.


Visuelle Eindrücke: Jetzt reinhören & ansehen

Die Ästhetik des Albums wird durch die starken Visuals perfekt ergänzt. Hier geht’s zum offiziellen Video:

    Support the Scene: „Die Happy“ kaufen

    Nichts geht über physische Tonträger. Sichert euch das Album auf Vinyl, CD oder Tape, bevor es vergriffen ist:

    Wer Adam Tristar kennt, weiß, dass der Amsterdamer kein Freund von poliertem Pop-Kitsch ist.

    Es gibt Sounds, die sich nicht nach digitaler Perfektion anfühlen, sondern nach verstaubten Dachböden, flackernden Röhrenfernsehern und der unbestimmten Angst, die einen beim Zurückspulen einer alten Videokassette beschleicht. Adam Tristar hat genau dieses Gefühl destilliert. Sein neues Album „VHS Horror Tape“, das gestern am 23.01.2026 über das unverwüstliche spanische Label Oraculo Records erschienen ist, ist genau das, was der Titel verspricht: Ein akustischer Slasher.

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    assend zum Jubiläum veröffentlicht Beggars Banquet eine umfassend kuratierte Neuauflage. Das Highlight für Vinyl-Enthusiasten ist zweifellos die Double Rainbow Sparkle Black Vinyl, die optisch perfekt zum dystopischen Vibe des Albums passt.

    Es gibt Alben, die eine Ära nicht nur definieren, sondern sie förmlich in kaltes, neonfarbenes Licht tauchen. Gary Numans „Telekon“ ist genau so ein Meilenstein. Zum 45. Jubiläum dieses düsteren Synth-Pop-Meisterwerks beschert uns der Pionier der elektronischen Melancholie eine spektakuläre Expanded Edition, die nicht nur Sammlerherzen höher schlagen lässt, sondern auch bisher verborgene Archiv-Schätze ans Licht bringt.

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    Die neue EP 'Winter Solstice' von Antipole & Paris Alexander ist da! Erfahrt alles über die Kollaboration, den Sound und das Release am 16.02.2026 in unserem MTDF-Review

    Wenn norwegische Gitarren-Melancholie auf britisches Produktions-Feingefühl trifft, entsteht meist etwas Magisches. Am 16. Februar 2026 ist es wieder so weit: Karl Morten Dahl (Antipole) und Paris Alexander krönen ihre langjährige Zusammenarbeit mit der „Winter Solstice“ EP. Wir von MTDF haben für euch reingehört und uns in den frostigen Soundlandschaften verloren.

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    Heute ist ein besonderer Tag für alle Fans von Coldwave und Post-Punk: Darkways veröffentlichen ihr lang erwartetes Album „Rust“ über das renommierte Label Young and Cold Records. Wir werfen einen Blick auf die Geschichte der Band und was dich auf der neuen Platte erwartet.


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    Die Post-Punk-Szene darf aufatmen: Mit "Primary" liefern Years of Shame ein atmosphärisches Meisterwerk ab, das über das renommierte Label Icy Cold Records erscheint. Wir werfen einen Blick auf das Release und die Geschichte hinter der Band.

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    Wer die dunklen, atmosphärischen Klänge der 80er Jahre liebt, kommt an diesem Namen aktuell nicht vorbei: VIKOWSKI. Mit ihrem brandneuen Album „Consistency“ (Release Anfang 2026) festigt das italienische Trio seinen Status als eine der spannendsten Stimmen im modernen New Wave und Post-Punk.

    In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die neuen Tracks und die beeindruckende Entwicklung der Band.

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    Diorama melden sich mit ihrem neuen Album „A Substitute For Light“ zurück. Alle Infos zum Release am 10.04.2026, Sound, Artwork & Video jetzt im Blog entdecken.

    Ein neues Kapitel: A Substitute For Light

    Das neue Studioalbum „A Substitute For Light“ erscheint am 10. April 2026 und markiert einen bedeutenden Meilenstein im Schaffen der deutschen Dark-Wave-Legende Diorama. Mit subtil intensiver Elektronik, atmosphärischen Klanglandschaften und emotionalen Melodien wird das Album den Sound der Band weiterentwickeln und zugleich tief in die Themen von Licht, Schatten und innerer Reflexion eintauchen. HHV

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    Bragolin – I Don’t Like What It Does To Me Album Cover


    Bildquelle: Bandcamp / Bragolin

    Die niederländische Post-Punk- und Dark-Wave-Band Bragolin geht Anfang 2026 neue Wege: Statt eines klassischen Album-Releases erscheint das neue Werk „I Don’t Like What It Does To Me“ stückweise, mit einem neuen Song alle zwei Wochen. Der Startschuss fällt am 2. Januar 2026 – exklusiv auf Bandcamp.

    Dieses Release-Modell sorgt nicht nur für anhaltende Aufmerksamkeit, sondern ermöglicht Fans, das Album Schritt für Schritt zu entdecken und musikalisch mit der Band zu wachsen.


    Song-für-Song statt Album-Drop: Bragolins Release-Strategie

    Mit dem episodischen Release setzt Bragolin bewusst auf Nachhaltigkeit statt Kurzzeit-Hype. Jeder Track erhält seine eigene Bühne, Raum für Interpretation und Zeit, sich in Playlists, Blogs und Social Media zu etablieren.

    Vorteile des stückweisen Releases:

    • konstante Sichtbarkeit über mehrere Monate
    • regelmäßige Anlässe für Content & Social-Media-Posts
    • stärkere Fan-Bindung durch wiederkehrende Releases
    • SEO-relevant durch fortlaufende Suchanfragen

    Gerade im Dark-Wave- und Post-Punk-Umfeld, wo Atmosphäre und Narration eine große Rolle spielen, entfaltet dieses Konzept seine volle Wirkung.


    Über das Album „I Don’t Like What It Does To Me“

    Album: I Don’t Like What It Does To Me
    Künstler: Bragolin
    Genre: Post-Punk / Dark Wave
    Release-Start: 2. Januar 2026
    Format: Digital (Streaming & Download)
    Plattform: Bandcamp

    Musikalisch bleibt Bragolin seinem charakteristischen Sound treu: melancholische Gitarren, minimalistische Synth-Flächen, kalte Drum-Patterns und eine eindringliche, erzählerische Stimmung, die an Isolation, innere Unruhe und emotionale Distanz erinnert.


    Bragolin – Dunkler Post-Punk aus den Niederlanden

    Bragolin Bandfoto – Post-Punk / Dark Wave

    Bildquelle: Pressefoto / Bragolin

    Bragolin ist das Projekt des niederländischen Musikers Edwin van der Velde (Utrecht). Seit dem Debütalbum I Saw Nothing Good So I Left hat sich Bragolin international einen Namen in der Dark-Wave-, Cold-Wave- und Post-Punk-Szene gemacht.

    Der Sound ist stark geprägt von:

    • baritonlastigen Gitarren
    • analogen Synthesizern
    • Drum Machines
    • Einflüssen aus Horror-, Endzeit- und Arthaus-Filmen

    Bragolin steht für introspektive Musik, die gleichermaßen kühl, emotional und cineastisch wirkt.


    Jetzt anhören & unterstützen

    👉 Hier geht’s direkt zum Album auf Bandcamp:
    https://bragolin.bandcamp.com/album/i-dont-like-what-it-does-to-me

    Bandcamp ermöglicht Fans nicht nur das Streaming, sondern auch die direkte Unterstützung der Band durch den Kauf von Musik und Merch.


    Fazit

    Mit dem stückweisen Release von „I Don’t Like What It Does To Me“ beweist Bragolin erneut Gespür für Atmosphäre – nicht nur musikalisch, sondern auch konzeptionell. Der Song-für-Song-Ansatz macht das Album zu einem fortlaufenden Erlebnis und dürfte Bragolin über Monate hinweg im Fokus der Dark-Wave-Szene halten.

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