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Scarlet Dorn – Lack of Light – Ein Review

Zur Geschichte

Es begab sich im Jahre 2014, als die Herren Lord of the Lost einen Aufruf an Ihre Fans starteten. Schickt uns den schönsten Liebesbrief! Hieß die Herausforderung.

Diesem Aufruf folgte auch, die zu diesem Zeitpunkt noch komplett unbekannte, Scarlet Dorn. Sie schickte ein Video, in dem sie einen Song namens "I love the way you inspire me" vortrug, und sich dabei am Klavier selbst begleitete.

Die Band

Umtriebig, wie die Herren Harms und sein Studiokollege Lawrence sind, erkannten sie sofort das grandiose Talent, und luden Scarlet Dorn ein, mit Ihnen zu arbeiten. In kürzester Zeit ist aus der talentierten Musikerin die Namensgeberin und Galionsfigur der vierköpfigen Newcomer-Band Scarlet Dorn geworden. Bestückt mit Pianist Gared Dirge, Gitarrist Bengt Jaeschke und Schlagzeuger Henrik Petschull aus den Reihen von Lord of the Lost, ging es dann auch 2017 ertmalig auf Tour. Im Februar 2018 folgte die erste Singleveröffentlichung mit  "Hold on to me". Bereits im Mai folgt zeitnah zur direkt anschließenden Tournee mit Joachim Witt die zweite Auskopplung "Heavy Beauty". Und nun steht bereits seit dem 31.08.2018 Ihr Debutalbum "Lack of Light" in den Läden.

Das Album

Wenn Du hier einen Abklatsch von bekannten gitarrenlastigen Bands mit weiblichem Gesang erwartest, geht es Dir wie mir. Du wirst überrascht! Und zwar von einem Stimmspektrum, dass seinesgleichen sucht. Ob düster und verrucht, wie in "Hell Hath No Fury Like A Woman", oder wieder kraftvoll und klar wie in "I´m Armageddon". Beim Intro von "Kill Bitterness with Love" lief es mir kalt den Rücken runter und es stellte sich akute Gänsehaut ein. Die Stimmt, im Zusammenspiel mit den Streichern im Hintergrund, und der perfekten Melodieführung, lassen erahnen mit welcher Detailverliebtheit Scarlet Dorn, Harms und Lawrence an den Tracks gearbeitet haben.

Aus Ihrem Liebesbrief an Lord of the Lost wurde auf dem Album ein Duett mit dem Namen "I Love the way you say my Name". Hier zeigt Dorn, dass Sie auch keine Angst vor Balladen hat, und teilt sich den Track geanglich mit Chris Harms.

Fazit

Egal ob kraftvoll, ruhig oder verspielt wie bei "Snow Black". Düstere Gitarrenklänge oder etwas poppige Rythmen. Die Tracks sind dicht und voll komponiert und bis ins kleinste Detail ausgefeilt. Natürlich hört man an vielen Ecken die Handschrift des Mentors Chris Harms. Aber es ist nie aufdringlich. Scarlet Dorn bleibt klar Ihrem Stil treu und arbeitet viel mit Ihrer Stimme.

Ich bin mir sicher, dass dies kein Stern ist der gleich wieder verglüht. Von dieser Dame werden wir in Zukunft öfter hören. Und ich würde mich freuen vielleicht auch einen Live-Auftritt auf den Festivals 2019 sehen und hören zu dürfen.

Trackliste:

Heavy Beauty - Hell Hath No Fury Like A Woman Scorned - I´m Armageddon - Hold On To Me - Rain - Kill Bitterness With Love - Snow Black - I Don´t Know, I Don´t Care - Cinderella - I Love The Way You Say My Name - Frozen Fire - In Another Life

TOURDATEN:

04.10. Frankfurt, Batschkapp 05.10. Hannover, Musikzentrum 06.10. Berlin, Columbia Theater 11.10. Nürnberg, Hirsch 12.10. Köln, Essigfabrik 18.10. CH-Pratteln, Z7 19.10. München, Backstage 20.10. Stuttgart, Im Wizemann 26.10. Leipzig, Werk 2 27.10. Hamburg, Markthalle

Scarlet Dorn bei Facebook

Viel Spaß, Marc

 

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