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Lizard Pool – Spark ein Review

Vier Jahre nach Ihrem Debut präsentieren Lizard Pool am 28.09.2018 mit "Spark" Ihr neues Album. Erschien "She took the colurs" noch auf BrachialPop, kommt das neue Album aus dem Hause Outofline. Alleine dies ist schon beinah ein Ritterschlag.

Was aber kommt da aus Leipzig auf uns zu? Dunkel angewavter Indie Rock, steht im Pressetext. Sie waren schon Support-Act für Phillip Boa, Pink Turn Blue, und Fliehnde Stürme. Alles Bands, die nicht zwingend aus dem gleichen Genre kommen.

Aufmerksam geworden bin ich auf den neuen Longplayer durch die vorab veröffentliche Single "Wave to Joy". Die Post-Punk Nummer ging sofort ins Ohr und machte einfach Lust auf mehr.

Wer aber glaubt, damit sei der Stil der drei Leipziger in einem Genre einzusortieren, der irrt sich. Cold Hands und Staircase Balcony sind mit ihrer knarzigen elektronischen Baseline ehr im Elektro-Punk bereich angesiedelt. Extra Mile ist eine wunderbar melodische Indie-Rock Nummer. Schöne Gittarrenriffs im Refrain lassen Dich einfach mitwippen.

Mit Drifting Far Away, Beautiful Danger und Expired Identity bringt die Platte aber auch ein paar ruhigere Momente mit.

Wobei Even better Live wieder mehr an den Teaser Wave to Joy anschließt. Egal wie,  zu keiner Zeit verliert die Band ihren eigenen Stil. Die Handschrift ist immer unverkennbar Lizard Pool.

Beim Durchlesen des Pressetextes stolperte ich über die Aussage: Lizard Pool schielen mit einem Auge nach dem Tanzflur, aber immer mit gesenktem Blick. Und ich konnte nicht wirklich etwas damit anfangen. Nach intensiven hören kann ich diese Aussage aber zu 100% nachvollziehen. Aber auf keinen Fall im negativen Sinne. Die Platte kommt mit bittersüßer Melancholie, ohne eintönig und langweilig zu klingen.

Meine Neugierde wurde zu 100% belohnt.

Tracks:
1. Drifting Far Away
2. Wave Of Joy
3. Cold Hands
4. Extra Mile
5. Staircase Balcony
6. Even Better Living
7. Beautiful Danger
8. Bloom
9. Death Of A Soul Slumber
10. Expired Identity

Lizard Pool bei Facebook

Lizard Pool bei Bandcamp

Viel Spaß beim hören,

Marc!

2 Gedanken zu „Lizard Pool – Spark ein Review

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