Wenn man den Namen Euringer hört, klingeln vielleicht nicht gleich die Glocken. Gräbt man aber ein bisschen tiefer, findet man heraus, dass hinter Euringer der bürgerliche Nachname vom Mindless Self Indulgence Sänger Jimmy Urin steckt. Jetzt läutet es vielleicht bei dem ein oder anderen. Denn ich glaube fast jeder hat schon mal zu "Never wanted to Dance" im Combichrist-Remix getanzt. Und da schließt sich wieder der Kreis. Wir sind bei Jimmy Urin und seinem Solo-Projekt Euringer.
Die Coma Alliance präsentiert ihr erstes Video. Wie bereits in unserem Beitrag vom 25.09. angekündigt, werden die beiden Bands Diary of Dreams und Diorama ihre, bereits 2016 geschlossene Coma Alliance, dieses Jahr noch mit einem Album krönen.
Wie jede Woche gibt es auch Heute wieder 10 handverlesene Neuveröffentlichungen. Diese Woche fallen die neuen Scheiben, durch alleine drei Platten aus dem Hause Ant-Zen, sehr elektronisch aus. Aber mit Dead can Dance, The Prodigy und Aeon Sable gibt es mal wieder für jeden was zu entdecken.
Seit der Veröffentlichung ihres neuen Albums Fvneral [sic]am 19.10.2018 überschlagen sich die Ereignisse bei der Schwedischen Formation Rave the Reqviem. Kurz nach Release stiegen sie bereits in deutschen Metal-Charts ein, nun stehen sie bereits auf Platz 10, und ein Ende ist noch nicht abzusehen.
Am Montag hatten wir die Gelegenheit einen bestens gelaunten Prophet via Skype zu treffen und Ihm ein paar Fragen zur aktuelle Situation und seinem Schaffen zu stellen.
Auch wenn ich diese Woche schon mit Solitary Experiments und Leichtmatrose schon ein paar Neuveröffentlichungen gespoilert habe, sind mit Current 93 oder Spectres doch noch einige Schmankerln dazugekommen ...weiterlesen "Neuveröffentlichungen Woche 43"
Wenn man Solitary Experiments hört, denkt man unweigerlich an durchtanzte Nächte im Club. Bereits seit 1994 versorgen uns die Frankfurter (Oder) nun mit eingängigen Syntie-Pop Hymnen. So ist es auch nur Konsequent, nach dem Teaser Crash & Burn, der bereits im August veröffentlicht wurde, nun mit Future Tense den mittlerweile siebten Longplayer vorzulegen.
Die neue Platte liegt als Doppel-CD vor und bietet neben 12 brandneuen Tracks auf der zweiten CD noch einige Mixe. Mit dabei sind unter anderem ES23, Mono Inc. und L´ame Immortelle. Das kann sich schon sehen lassen.Und als wäre das nicht schon genug, wird es auch noch eine limitierte Holz-Box Edition geben. Den Erscheinungstermin braucht Ihr Euch nicht in den Kalender schreiben, denn der ist Morgen am 26.10.2018.
Wie bereits in meinem Post Anfang des Monats angekündigt, rückt der Veröffentlichungstag des dritten Longplayers von Leichtmatrose immer näher. Am kommenden Freitag ist es so weit. MTDF durfte vorab schon mal ein Ohr in das neue Werk halten.
Wenn man ahnungslos durch die Weiten von Instagram scrollt, stolpert man hin und wieder auch über bisher Unbekanntes. Macht man sich dann die Mühe und bemüht die Suchmaschine, entdeckt man zum Teil echte Schmuckstücke. So zum Beispiel den aus Texas stammenden Amigo the Devil.
Bereits vor einigen Wochen erreichte mich das neue Werk von Lydia Lunch. Ich muss zugeben, dass ich mich etwas schwer damit tat, das Werk namens Marchesa zu packen.
Lydia Lunch, Stil Ikone, Schriftstellerin, Performance Künstlerin und nicht zuletzt Musikerin, legt Ihr neues Album vor. So überrascht es auch nicht, dass einen hier keinen eingängigen, unterhaltsamen Tanzflächen Abräumer erwarten. Marchesa ist inspiriert durch den Marquise de Sade, der für Lunch , nach eigener Aussage, schon immer eine große Inspiration für sie war. Die Künstlerin nimmt den Hörer, in einer Art Hörbuch im Spoken-Words-Stil, mit in die Abgründe von Lust und Perversion.
Zusammen mit dem Klangdesigner Stefano Rossello entstand eine beklemmende düstere Athmosphäre in der Lunch in monotoner Art und Weise Ihren lyrischen Gedanken freien Lauf lässt. Abgesehen von den sich ändernden Klangteppichen, die zum Teil Ambientartig im Hintergrund laufen, unterscheiden sich die 9 Tracks des Albums eigentlich nur durch Ihren Inhalt.
Ich fühlte mich bei den Stücken, denn von Songs kann hier nicht die Rede sein, oftmals an die Warteschlangen einer Geisterbahn erinnert. Die Zeit die man damit verbringt, darauf zu warten, dass es endlich losgeht. Eingespielte Sounds wie im Horrorfilm und eine Stimme die einem erzählt wie gruselig die Fahrt wird. Es fehlen nur noch blitzende Lampen und künstliche Spinnweben.
Fazit:
Für Fans der Künstlerin mit Sicherheit ein absolutes Muss. Für denjenige der Musik zur Entspannung hört, sei gesagt, Finger weg. Kunst liegt zum Glück immer im Auge des Betrachters. Und auch hier wird es Liebhaber geben die Marchesa vergöttern.