Schon wieder eine Woche um. Die Zeit rennt. Viel ist ja nicht passiert auf meinem Blog in der vergangenen Woche. Aber ich durfte 2 total unterschiedliche, aber beide auf Ihre Weise grandiose Konzerte sehen. Zum einen den bombastischen Tourauftakt der Coma Alliance (Bericht) und zum anderen Der WIZO auf seiner "Schönheit des Verfalls" Tour.
Was aber auf jeden Fall Bestand hat und nicht verfällt, sind die Neuerscheinungen. Und die warten diese Woche schon wieder mit großartigen Longplayern auf.
Endlich war es soweit. Die Coma Alliance geht auf Tour. Als Startpunkt für die Tour hatte man sich den Kulttempel in Oberhausen ausgesucht. Eine wie ich finde gelungene Wahl. Der Club im Herzen von Oberhausen bietet einen besonderen Charme mit sehr guten Sound. Da es keine riesige Location ist, entsteht eine enge Bindung zum Publikum und lässt nahe Interaktion zu.
Endlich ist es wieder so weit! Die ersten Neuveröffentlichungen 2019 sind da. Was am Ende letzten Jahres langsam ausklang, geht im neuen Jahr langsam wieder los. Daher hat es auch erst mal nur für 6 Platten gereicht.
Ein Absoluter Reinhörer ist aber auf jeden Fall die Hansa Session E.P von Chvrches. Die Syntiepopper haben Ihre Songs in ein ganz neues akustisches Gewand gekleidet. Mein Tip für diese Woche
Nicht mehr ganz taufrisch, aber deswegen kein bisschen weniger interessant. Am 02.11.2018 veröffentlichte die Essener Gothic Rock Formation Aeon Sable nun ihr bereits 6. Album Aether.
Ob man nun ihre Musik als Goth-Rock, Dark-Rock, Doom-Goth oder wie sie sie selber beschreiben, als Soundtrack der dunklen Seelen beschreibt, ist eigentlich vollkommen egal. Aeon Sable wissen immer mit Ihren abwechslungsreichen Stücken zu begeistern.
Was passiert, wenn sich zwei alte EBM-Hasen und ein Metal-Gitarrist zusammentun? Genau, es gibt ein Höllengewitter! So jetzt geschehen bei Jürgen Engler (Die Krupps), Claus Larsen (Leather Strip) und Dino Cazares (Fear Factory). Unter dem Namen DieKlute veröffentlichen die drei nun am 01.02.2019 den Longplayer Planet Fear mit 12 EBM-Metall-Knallern.
Hinter dem Projekt SDH verbergen sich zwei Schlüsselfiguren der spanischen Syntie-Wave und Industrial Szene. Andrea P. Latorre und Sergi Algez gehen mit diesem Projekt neue Wege. Die Gründer des Labels Conjunto Vacio und Mitglieder der Post-Punk Formation Wind Atlas orientieren sich mit SDH mehr in Richtung eingängiger Pop-Sounds.
Das bereits im Juni auf Avanti!-Records erschienene Album ist gespickt mit EBM und Techno-Einflüssen. Minimale Drums und sphärische Syntlines gepaart mit verträumtem Gesang wie in Your Right Hand oder The Scent wirken zum Teil hypnotisch, ohne aber langweilig zu werden.
Als dritter Track erwartet uns die vorab schon als EP erschienene Nummer Tell Them. Die minimale EBM Base-Line verführt zum Tanzen. Der Track ist dadurch wesentlich eingängiger. Trancelastiger wird es erst bei I Mean. Vielschichtige Synties begleitet von "Spoken Words" lullen den Zuhörer ein, ob er will oder nicht. Nach dem Trip ist erst mal Platte rum drehen angesagt, denn das Album gibt es meines Wissens nach nur Vinyl.
Hat man das schwarze Gold gewendet, geht es mit Guilty and Giftet weiter. Die für dieses Album schon fast experimentelle Nummer taugt wieder für den Dancefloor. Denn She Uncovers Before me wird wieder etwas rhiger und folgt nicht den bisher verwendeten 4/4-Drums.
Bevor nun mit dem verträumten Static Moment die Reise der beiden Spanier endet, läd What did I come for noch einmal zum Tanzen ein. Die minimale Melodieführung passt sich mit den auch hier verwendeter "Spoken Words" perfekt ins Konzept ein.
Fazit
Gehört habe ich ein sehr minimales Album mit spährischen Trance-Syntie-Flächen. Trotz des ein oder anderen Tanzflächensongs kein Album zum abgehen. Ehr ein Soundtrack für einen gemütlichen Abend mit einem Buch.
Tracklist
A1. Your Right Hand A2. The Scent A3. Tell Them A4. I Mean B1. Guilty And Gifted B2. She Uncovers Before Me B3. What Did I Come For? B4. Static Moment
Das Jahr neigt sich dem Ende und es wird Zeit Euch einen guten Rutsch und ein Happy New Year zuzurufen. Silvester ist immer die Zeit das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen und, mehr oder weniger, Dankbar zu sein für das was war.
Nach langer Live-Abstinenz geben sich Icon of Coil zurzeit in Deutschland mal wieder die Ehre. Wir hatten gestern in Oberhausen die Gelegenheit, das erste Bandprojekt von Andy LaPlegua live sehen zu können.
In der intimen Atmosphäre des Kulttempels in Oberhausen ließ der Norweger Andy LaPlegua nach langer Zeit mal wieder sein FuturePop Projekt Icon of Coil auferstehen. Nach dem Warm-Up durch Telemark,betrat ein gut gelaunter Frontmann die Bühne, und begrüßte das Publikum in einwandfreiem Deutsch zu einer Reise in einer kleinen Zeitmaschine.
Das Jahr neigt sich dem Ende und es wird langsam Zeit sich Gedanken über die Konzert- und Festivalplanung für das kommende Jahr zu machen. Da kommt Out of Line Music mit Ihrem bereits bekannten Weekender grade recht.
Das Label präsentiert zum wiederholten male eine Auswahl Ihrer unter Vertrag stehenden Bands an einem Wochenende in Berlin. Austragungsort ist von 04.04.2019 bis zum 06.04.2019 das Astra in Berlin.
Man hat sich die Bandauswahl nicht leicht gemacht. Der Anspruch bestand darin, bekannte Größen mit neuem Unbekanntem verschmelzen zu lassen. Herausgekommen ist ein Stilmix aus allen Bereichen des Gothic-Unversums.
Mit dabei sind unter anderem: Hocico, Eskimo Callboy, Rave the Requiem, Kirilian Camera und die Apokalyptischen Reiter.Dies beschreibt schon ganz gut die Vielfälligkeit der gebotenen Stile an diesem Wochenende. So kommen in diesem Jahr über 20 Band zusammen, die es dem Besucher erlauben mal einen Blick über den Tellerrand zu werfen. Gepaart mit ausgewählten DJ-Sets entsteht ein spannendes Wochenende unter dem Schirm von Out Of Line Music.
Um Euch einen besseren Überblick zu verschaffen hat Out Of Line zwei Playlist zusammengestellt, die Dich schon mal auf den Besuch einstimmen werden.
Fürchtet Euch nicht! So begrüßen uns Ewigheim im Opener "Und es wird Licht!" Ihres neuen Longplayers Irrlichter. Zwei Jahre ist es nun her, dass die Thüringer uns mit neuem Material versorgt haben. Nachdem das 2016 erschienene Schlaflieder überwiegend ruhigere Töne angeschlagen hat, wird bei Irrlichter wieder mehr auf härtere Gitarrenriffe gesetzt.
Am 18.01.2019 nehmen uns Ewigheim nun endlich wieder mit in Ihre Welt von Vergänglichkeit und unerfüllten Hoffnungen. Den Beweis, erbringt nach dem bereits erwähnten Opener, der Track Alles wird gut. Wer Allen B. Konstanz und seine Band kennt weiß, dass es hier nur um Erlösung im Tod gehen kann.